Hallo & Bonjour
Dr. Daniela Kaiser nimmt ihr Publikum mit in eine Welt voller genialer Einfälle. In ihren Vorträgen zeigt sie: Bereits eine Stunde reicht aus, um kreativer werden. Mit den kreativen Denkmustern der Künstler und kreativer Best Practice aus 42.000 Jahren vermittelt sie das Handwerkszeug zum kreativen Denken. Ein Blick auf die Entstehung unserer Strukturen lässt erkennen, wo Ideen-Potential besteht, das zukünftig genutzt werden kann.
In ihren Vorträgen KREATIV ist das neue Effizient und Think outside the Organigram bringt die Betriebswirtin und Kunsthistorikerin Menschen und Organisationen, Wissen und Strukturen, Zukünftiges und Historisches so zusammen, dass außergewöhnliche Blickwinkel entstehen.
Als Bankerin arbeitete sie bei der Landesgirokasse. Bei PricewaterhouseCoopers war sie Unternehmensberaterin und SAP-Consultant. Sie arbeitete als Senior Consultant und Trainerin bei MLP, war Top Ten-Beraterin, und bei Consilias Beraterin mit Ethikkompetenzksoe.
Für eine Romanidee studierte sie parallel zum Beruf Geschichte und Kunstgeschichte. Ihr abschließendes Promotionsprojekt wurde vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris gefördert.
Mit Mann und Sohn lebt sie in der Nähe von Stuttgart und manchmal in Paris.
HOCHSCHULABSCHLÜSSE
Diplom-Betriebswirtin (BA) & Kunsthistorikerin M.A., Dr. phil.
STÄRKEN LAUT GALLUP
Wissbegier, Zukunftsorientierung, Strategie, Intellekt, Tatkraft
ANTRIEBSMODELL LAUT KOLBE
5384: Erklären, Nutzen bestehender Systeme, Loslegen, Imaginieren.
LEADERSHIP-CHECK INSIGHTS MDI BY SCHEELEN
Basis-Stil und Adaptierter Stil: Motivator (2;12).
Als Betriebswirtin saß ich im Seminar über den Maler Paolo Veronese, der vor Gericht geladen wurde. Doch statt ruiniert aufzugeben, entwickelte er eine geniale Lösung, mit der alle Beteiligten aufs Höchste zufrieden waren – auch er selbst. Er hatte seine Kreativität nicht nur für seine Kunst genutzt, sondern auch, um Probleme zu lösen und seine Ziele zu erreichen. Diese kreative Best Practice zieht sich durch die komplette Kunstgeschichte: Picasso und Change-Management, Monet und Lean Production, Artemisia Gentileschi und die Überwindung des Gender-Gap, Leonardo da Vinci und Innovation! Das verblüffende: Zu jeder kreativen Künstlerlösung gibt es passende Beispiele in unserer heutigen Wirtschaft. Diese kreativen Denkmuster sind universal, sie gelten immer.
Ich war begeistert! Diese kreativen Künstler-Skills brauchen wir in unseren Unternehmen, in unserer Gesellschaft, die brauchen wir in unserer täglichen Arbeit. Das war die Geburtsstunde von MANAGEMENT BY ART®.
Ja genau. Ich kenne ich die täglichen Herausforderungen von meinen beruflichen Stationen bei der Landesgirokasse, bei PricewaterhouseCoopers, MLP und Consilias. Ich weiß, wovon Ihr sprecht.
Als Kunsthistorikerin schöpfe ich aus einem gigantischen Fundus an kreativer Best Practice. Denn all die erfolgreichen Künstler nutzten ihre Kreativität, um innovative Produkte zu schaffen, neue Kunden und Partner zu gewinnen, ihre unternehmerischen Probleme zu lösen und wirtschaftlich erfolgreich zu sein:
Wusstest du, wie es Leonardo da Vinci nach einer Reklamation schafft, die Kunden von seinen innnovativen Produkten zu überzeugen? Und wie dies einer Technologie-Firma auf genau die gleiche Weise gelingt?
Oder dass die Barockmalerin Artemisia Gentileschi eine ausgeklügelte Vertriebsstrategie hatte und mehr als die meisten ihrer Kollegen verdiente?
Wie Claude Monet seine Arbeitsweise radikal beschleunigt und damit die Malerei disruptiv verändert?
Wie Frida Kahlo sich trotz schlimmster Schickschalsschläge immer wieder motivert, Spitzenleistungen zu vollbringen (Stichwort Resilienz und Krankheitstage!) und heute als die bekannteste Künstlerin weltweit gilt?
Oder wie der britische Künstler Damian Hirst genau an dem Tag den größten Verkaufs-Coup der modernen Kunstgeschichte landet, als die Investmentbank Lehman Brothers insolvent wird?
Ich könnte stundenlang weitererzählen …
Die meisten denken an Feldherren, Kriege und Jahreszahlen, wenn sie an Geschichte denken. Mich interessiert, warum Menschen zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich gehandelt haben. Es hängt zu einem großen Teil von den Strukturen ab, wie Menschen zusammenarbeiten und sich organisieren. Sie entscheiden, wer Zugang zu Macht, Wissen und Medien hat.
Wenn wir verstehen, wie es dazu kam, dass wir so arbeiten, wie wir arbeiten, lässt sich vieles leichter ändern.
Meine eigenen besten Lösungen? Ja, die gibt es, hier sind meine Favoriten: manchmal ganz banal, manchmal super effizient und ab und zu verblüffend einfach.
Das stimmt! Hier sind meine schönsten Absagen und Fails, wenn man von „schön“ sprechen kann ;o)
Wunschverlag für meinen ersten Roman war der Hanser-Verlag. Ich hatte das Buch „Sophies Welt“ von Jostein Garder gelesen und hatte DIE Idee: So einen Roman mit einer guten Story, viel Wissen und einem Schluss, der dazu anregt, noch weiter zu denken – so einen Roman müsste es doch auch für die Geschichte der Kunst geben. Das war der Grund, warum ich überhaupt Kunstgeschichte studiert habe. Nach dem Studium habe ich für sechs Wochen ein Appartement in Paris, nah beim Louvre, gemietet und habe geschrieben und geschrieben. Mein Exposé für den Hanser-Verlag war genauso kreativ konzipiert. Ich habe es extra persönlich in München vorbei gebracht – und nach einiger Zeit eine persönliche, ganzseitige Absage erhalten.
Leider bin ich auch keine Museumsdirektorin im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart geworden. Meine Kombi aus Geschichte, Kunstgeschichte und Wirtschaft fand ich mega passend, ich hatte eine eigene Landingpage zu meiner Bewerbung einschließlich Ausstellungskonzept gestaltet. An der Idee für eine Ausstellung über die Geschichte der menschlichen Zusammenarbeit bleibe ich dennoch dran, dafür wäre das Landesmuseum mit seinen Beständen prädestiniert.
Auch die Professur an der Hochschule Heilbronn im Fachgebiet „Innovationsmanagement und Entrepreneurship“ habe ich nicht erhalten. Mein Bewerbungsvideo mit der Argumentation, warum meine geisteswissenschaftliche Promotion zum BWL-Studium an der Dualen Hochschule für diesen Lehrstuhl die innovativere Qualifikation sei, hat nicht überzeugt. Es wurde eine promovierte Betriebswirtin berufen.